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„Ein plötzlicher Herzstillstand endet zumeist tödlich. Nach Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie kommt es außerhalb von Krankenhäusern jährlich rund 60.000 Mal dazu. Betroffen davon sind Menschen unterschiedlicher Altersstufen – darunter auch ein hoher Anteil jüngerer. Durch eine schnelle Wiederbelebung könnten viele Menschen gerettet werden. Aber eine Herzdruckmassage und Beatmung allein reichen nicht aus.
„Das Herzkammerflimmern kann ich damit nicht stoppen. Doch mit Defibrillatoren geht das“, klärt Jochen Taubken, Leiter des Sachgebiets „Betriebliches Rettungswesen“ im DGUV Fachbereich „Erste Hilfe“ auf. Mit kurzen Stromstößen beenden die Geräte das Herzkammerflimmern, damit das Herz anschließend wieder normal schlagen kann. In ihrer Form als Automatisierter Externer Defibrillator (AED) sind sie auch von Laien zu bedienen.
Denn die Geräte führen mit Ansagen oder angezeigtem Text Schritt für Schritt durch die Anwendung. Gelingen die kombinierten Maßnahmen innerhalb von drei Minuten, liegen die Überlebenschancen der Betroffenen bei mehr als 75 Prozent.“